cafeteria der konrad-haenisch-schule frankfurt / main

cafeteria der konrad-haenisch-schule

die konrad-haenisch schule ist eine grund-, haupt- und realschule in frankfurt fechenheim. sie wird derzeit von 462 schülerinnen und schülern besucht.
die erweiterung erfolgte durch errichtung eines pavillons mit aufwärmküche und Speiseraum sowie den erforderlichen sozial- und nebenräumen. somit besteht dann für 230 schülerinnen und schüler die möglichkeit, in drei essensschichten an einem mittagessen teilzunehmen.

in anlehnung an die vorhandene struktur der von martin elsässer 1926 konzipierten konrad-haenisch-schule wurde ein gebäude gleicher lesart entwickelt, das in grundriss und schnitt dem bestand angeglichen ist. während jedoch bei den bestandsgebäuden das material zink ausschließlich als dacheindeckung anwendung findet, wird die geplante cafeteria an einigen stellen ganz mit dem material umschlossen. das gebäude ist eingeschossig, nicht unterkellert und behindertengerecht ausgeführt. der grundriss sieht eine serviceschiene im norden und einen speiseraum in richtung süden vor. die cafeteria erhält eine im süden vorgelagerte terrasse, um in den sommermonaten das sitzen im freien zu ermöglichen. die erschließung erfolgt wie im bestand durch laubengänge.

der bau ist ein massivbau aus stahlbeton. die südliche glasfassade wird aus gründen der energieeffizienz im passivhausstandard mit dreifachverglasung errichtet. ein weiteres argument für die dreifachverglasung ist die örtlich vorhandene lärmbelastung durch den flugverkehr.

die nordfassade ist, ebenso wie das pultdach, mit zink verkleidet. die ost- und westseite des gebäudes weisen helle putzflächen auf, die südseite ist großzügig verglast. hier ist eine pfosten-riegel-konstruktion im passivhausstandard vorgesehen. der sonnenschutz erfolgt über feststehende holzlamellen im wechsel mit beweglichen aluminiumjalousien. die terrasse ist überdacht, der boden ist als bankirai-holzdeck ausgeführt.

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