fröbelschule, offenbach am main

„eine stadt wie ein haus, ein haus wie eine stadt“   (aldo van eyck, 1960)

der neubau der fröbelschule liegt als solitär im heterogenen umfeld an der mühlheimer straße. die raumkante an der mühlheimer straße wird deutlich formuliert und verankert das gebäude im stadtraum. die geschlossene form lässt gebäude als eigenständigen baustein im stadtgefüge erscheinen.

alle räume, die mit mehreren schülerinnen und schülern genutzt werden, liegen ebenerdig und sind mit dem rollstuhl ohne rampen oder aufzug erreichbar. im obergeschoss sind die räume der lehrerinnen und lehrer vorgesehen, sowie die räume, die mit einzelnen schülerinnen und schülern genutzt werden. außerdem ist der edv – raum im obergeschoss untergebracht. durch diese anordnung kann auf eine raumgreifende rampenanlage verzichtet werden, die erschließung des obergeschosses erfolgt über treppen und aufzug.

im sommer sind die innenhöfe als unterrichts- und aufenthaltsräume nutzbar, teilbereiche der höfe sind überdacht und auch bei regenwetter nutzbar. die innenbereiche der cluster verfügen jeweils über öffenbare fassadenflächen in verschiedene richtungen, die eine wirksame querlüftung ermöglichen. die klassenräume haben ebenfalls großflächige lüftungsmöglichkeiten, so dass auf eine mechanische lüftung verzichtet werden könnte.

der schwimmbadbereich wird für die externe nutzung direkt von der mühlheimer straße, auf der höhe der bushaltestelle über einen überdachten vorbereich erschlossen. unerwünschte einblicke oder störungen des schulbetriebens sind ausgeschlossen.

 

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